New Yorker Brücken
Es ist schon eine Weile her (2005), als wir an Bord eines Circle Line Bootes in Manhattan eine der klassischen Rundreisen bis zum East River, über den Harlem River und dann zurück auf den Hudson River entschieden. Read More
Es ist schon eine Weile her (2005), als wir an Bord eines Circle Line Bootes in Manhattan eine der klassischen Rundreisen bis zum East River, über den Harlem River und dann zurück auf den Hudson River entschieden. Read More
Wenn man so wie ich in einem Weinort, gleich neben den Weingärten wohnt, wird es ab Ende August immer spannend, denn die Trauben werden reif, immer reifer und ja, da kann ich dann oft doch nicht widerstehen, ein paar Trauben zu kosten! Denn sie schmecken so gut und alle so unterschiedlich. Read More
Wir ihr vielleicht aus meinen Südafrikaberichten Teil 1 und Teil 2 noch wisst, geht unsere Reise ausgehend von Johannesburg über die Drakensberge, dann süd-westlich weiter Richtung Mt. Zebra-NP und Addo-NP und dann entlang Küste, der sog. Gardenroute, nach Cape Town.
Wenn es heißt “wir fahren ans Meer”, packen meine Mädels gleich die Bikinis aus und wollen ins Wasser. Nun im Tsitsikamma National Park angekommen, ist baden wohl nicht angesagt! Tosendes und stürmisches Meer, der Regen hat zwar fast aufgehört (dachdem es die letzten Stunden nur geschüttet hat) aber es ist doch noch etwas unwirtlich.
Doch unser Campingplatz ist direkt an der Küste, mit tollem Ausblick direkt zum Meer hinaus.
Also heißt es nicht Badehose sondern lange Hose anziehen und wir erkunden ein wenig die Gegend.
Am nächsten Morgen klart es wieder auf, die Bikinis bleiben zwar verstaut, aber die kurzen Hosen werden wieder angezogen.
Der Tisch für das Frühstück ist schon gedeckt, dann noch kurz die Weite genießen und ab geht es zur größten Hängebrücke von ??? äh Südafrika – sag’ ich mal so.
Die “Stormsriver Mouth Bridge” hat eine Länge von 77 Meter und eine Tiefe von 7 Meter.
Nächste Station ist die Gegend um Knysna. Und hier in der Buffels Bay gibt es einen Stand – zwar wieder nicht zum Baden aber traumhaft schön und trotzdem ganz nach dem Geschmack der jungen Damen! Ich persönlich liebe ja diese weiten menschenleeren Strände, die so richtig zum “Entlang-Spazieren-Gehen” einladen.
Eines der wenigen Familienfotos.
Die größte Herausforderung ist ja immer, dass die Hose nicht nass wird. Das Wasser ist übrigens eiskalt!
Dolce & Gabbana oder doch Dorelies & Gert!
Reiseerlebnisse, die irgendwie unvorhergesehen passieren, sind für mich immer die schönsten. Nach stundenlanger Fahrt auf Schotterstraßen, durch Hitze im Landesinneren – wo es dann nicht ganz so toll war, wie gedacht – kommen wir einsam und verlassen zum De Hoop Naturreservat.
Zwar einsam und verlassen aber: Die Registrierung für den Campingplatz ist in einem wunderschönen alten Herrenhaus. Auf die Frage nach dem Strand: “Am besten sie fahren ca. 20 Minuten hinunter zu den Dünen.”
Gesagt – getan – wieder durch holprige Schotterstraßen, dass uns ums Auto und vor allem um die Reifen schon Angst und Bange wird. Doch dann: WOW einfach toll!!!! Traumhafte Sanddünen, warmer Wind, kein Mensch weit und breit, I love it!!!!
Am Abend wird wieder gegrillt. Und man beachte ganz stilecht mit Tee und Teekanne.
Wasserfarben fast wie im Paradis: Agulhas – die südlichste Spitze Afrikas.
Da darf auch ein Leuchtturm nicht fehlen.
“Mama, schnell schau, ach wie lieeeeb, ist die süß! Kann ich die angreifen! Können wir die mitnehmen?”
Ein paar Schritte weiter zeigt sich, dass es hier anscheinend mehrere Artgenossen gibt.
Hier geht es schon Richtung Cape Town, das man ganz hinten leicht erkennen kann!
Wir genießen die letzten Stunden in Südafrika, in Cliften – auf der anderen Seite vom Tafelberg.
Welche Reisebeichte stehen noch an: Nun Cape Town und Stellenbosch – wo es den guten Wein gibt und weiters möchte ich ein paar Bilder zusammenstellen, die ein wenig die Leute und ihr Leben zeigen. Wäre schön, wenn ihr wieder vorbei schaut.
Wer hat Lust auf Südafrika bekommen?
Unsere Reise nach Südafrika war zwar nicht als Safari-Reise geplant – aber natürlich war das Ausschauhalten nach wilden Tieren verpflichtend. Es begann mit einigen sehr seltsamen langen Regenwürmern und Tausendfüßlern.
Dann gab es Vögel in allen Größen und Farben …
….nun, die Tiere wurden zwar größer aber nicht unbedingt gescheiter.
Und natürlich gab es Duzende Arten von Antilopen.
Die Zebras – vor allem die Bergzebras vom Mountain Zebra NP – waren einer unserer Lieblinge. Man beachte: Bergzebras haben nur schwarze Streifen, wohingegen das herkömmliche Zebra dazwischen hellbraune Streifen, sog. Schatten, hat. Ja, ja man lernt nicht aus.
Aber die vielen Elefanten im Addo NP waren sicher am beeindruckendsten. Sie kamen so nahe, dass wir sie fast berühren konnten, was wir natürlich nicht taten.
Unumstritten das aufregendeste Erlebnis war allerdings die Begegnung mit dem seltenen Breitmaulnashorn im Addo NP. Zunächst hatte es uns gar nicht beachtet, doch dann schien ihm das “Klicken” unserer Kamera so gar nicht gefallen und begann auf unser Auto zuzulaufen …
und wir beschlossen aufzugeben und weiter zu fahren. War vielleicht ganz gut, denn sonst könntest du diese Bilder von uns nicht mehr sehen … und vielleicht hätten wir auch unsere große Reise nicht fortsetzen können (wie hier im wunderbaren De Hoop Park) – aber das ist eine andere Geschichte.
Der Wunsch das weite große so entfernte Südafrika zu bereisen war schon lange da. Doch oft ist es gar nicht so einfach alle beruflichen und schulischen Termine unter einen Hut zu bekommen. Vor ein paar Monaten - die Mädels und ich waren gerade shoppen in der SCS – läutet das Handy und Gert mein Mann fragt so ganz lapitar: “Wie sieht es aus, fliegen wir Ende Jänner auf zwei Wochen nach Südafrika? Ich müsste jetzt den Flug buchen.” Ich: “Äh, ja, super, wir sind dabei!”
Die Eckpunkte wie Flug nach Johannesburg, mit dem Wohnmobil nach Kapstadt und von dort wieder zurück, waren schnell fixiert und in den Weihnachtsferien ging es dann ans Planen der genaueren Route.
Etwa drei Monate später sitzen wir bereits am Flughafen in Frankfurt.
WOW wir fliegen mit einem Airbus – schon riesig – und das fliegt?
Reisetechnisch ist Johannesburg sehr angenehm, ein Nachtflug ohne Zeitverschiebung und am Vormittag ist man da. “Mädels, also wir essen und dann dann gehen wir gleich schlafen – kein Fernsehen – verstanden?!” Doch kaum sitzen alle, werden sofort die Kopfhörer ausgepackt, das Videoprogramm gestartet und … naja, ich bin jedenfalls schlafen gegangen.
Das Wohnmobil übernommen, die Sachen so mehr oder weniger verstaut, das wichtigsten Dinge für die nächsten Tage eingekauft. Los geht es! Die große Aufgabe bzw. Herausforderung ist, dass Linksverkehr gilt und das Auto weder Automatik noch Tempomat hat. Das gefällt Gert gar nicht, aber was soll’s. Ich sitze dafür daneben und fotografiere.
Unsere erste Station ist der Royal Natal Nationalpark in den nördlichen Drakensbergen. Dort ist es wunderschön sanft hügelig und üppig grün.
Darum möchte ich in diesem ersten Reisebericht euch das grüne Südafrika zeigen, wie wir es entdecken konnten.
Unser Campingplatz ist mitten im Nationalpark und es ist fast nichts los; man merkt, dass die Hauptsaison vorbei ist.
Zu Beginn ist das Wetter angenehm frühlingshaft warm, doch wo sind die Berge, wo das berühmte Amphitheatre?
Ich muss gestehen, wir sind nicht die großen Wanderer von Tagestouren, aber in kleineren Wanderrouten die Gegend zu erkunden ist immer wunderschön und wir haben viel Zeit, die Landschaft zu genießen und zu fotografieren.
Wir haben zwei Kameras mit: die “Große” Canon 5DII und die “Kleine” Canon S90 und jetzt die aufgabe an Tüftler, wer erkennt die Unterschiede?
Kleine Stärkung und viel Spaß zwischen unseren Wanderungen und weil das Gras so nass ist, sind auch die Schuhe nicht mehr ganz trocken. Dafür gibt es zum Abendessen ein gutes Steak vom Grill.
Am nächsten Tag sind die Wolken wie weggeblasen und wow, welch atemberaubende Kulisse. Auf geht es zur nächsten Wanderung, dieses Mal mit kurzer Hose.
Hier jetzt das Amphitheatre in seiner vollen Schönheit. Ein Felsmassiv von 5 km Länge, das bis 3.000 m hoch ist.
Etwas weiter westlich liegt der Golden Gate Nationalpark der bei Abendsonne seinem Namen alle Ehre macht.
Die dritte “grüne” Station ist Wilderness Section ein Teil des Gardenroute Nationalparks. In der Zwischenzeit sind wir bereits bis zur Südküste gefahren. Kleine Flüsse und Seen neben der Küste. Und endlich eine Gelegenheit für die Kids schwimmen zu gehen.
Eine kleine Abenteuerwanderung darf natürlich auch nicht fehlen, …
… aber bitte nicht von der Brücke springen!
Am nächsten Morgen am Campingsplatz. Doch leider müssen wir schon wieder weiter.
Im nächsten Teil zeige ich euch all die Tiere, die wir sehen konnten.